Skurrile Bilder mit dem SIGMA 15mm Fisheye
Hier: im Sand und Schnee!
Viele Fotografen richten im Winter ihr Hauptaugenmerk auf ver
träumte, romantische Winterlandschaften, die ja auch in der Tat schön anzusehen sind. Sebastian Niehoff zieht es indessen vor, erst dann die Kamera auszupacken, wenn sich der Winter von seiner wirklich rauen Seite zeigt, also bei Schneestürmen, Nebel und Temperaturen weit unterhalb des Gefrierpunktes. Dann, wenn die Kameraakkus schon nach wenigen Aufnahmen nicht mehr mitmachen und wenn der Finger fast am Auslöser festfriert. Für aufwendig ausgeklügelte Kameratechnik ist jetzt keine Gehirnzelle mehr aktiv, daher packt er dann das 15mm Fisheye an den Body, Autofokus aktivieren, Kamera auf Zeitautomatik, einmal im Schnee wälzen, und los geht der Spaß!
Der Profi empfiehlt Grog oder Jagertee nach der Session ;-)
Für das Motiv
gilt: Zeigen Sie Mut zur Fratze! Wenn sich in Ihrem Freundeskreis kein Freiwilliger findet, den sie mit dem 15mm Fisheye fotografieren können, stellen sie sich einfach selbst vor die Linse! Wichtig dabei ist das krampfhafte Anspannen sämtlicher Muskeln im Gesicht!
Gehen sie nah genug heran, um die Verzerrung des Fisheyes auszunutzen, aber bleiben sie in der Bildmitte! Fotografieren Sie aus der Froschperspektive, um viel Freiraum im Bild zu haben (z.B. blauer Himmel). Blenden Sie trotz der kurzen Brennweite genügend ab, um eine ausreichende Schärfentiefe ins Bild zu bekommen. Blitzen Sie mit minimaler Blitzintensität, damit Sie mit den Aufsteckblitz direkt vor dem Gesicht platzieren können.
Aufgrund des riesigen Bildwinkels wird Ihnen dabei kein handelsübliches Blitzgerät das Motiv vollständig ausleuchten können. Daher hat sich der Spezialist Niehoff einen ganz besonderen Vorsatz gebaut, mit dem er diese ausgewogene Ausleuchtung erzielt. Wenn Sie mehr über seine spezielle Technik erfahren wollen, achten Sie auf die SIGMA Workshops mit Sebastian Niehoff. Er wird sein geheimes "Blitzdings" im Rucksack haben!
