Voll im Trend: Städteansichten und -impressionen
In den pulsierenden Metropolen spielt sich für viele das wahre Leben ab und gerade in Europa ist es ein Leichtes, zwischen den Geschichten und Kulturen zu wandeln.
Hier finden Sie einige Tipps und Anregungen, wie Sie Ihre Städteimpressionen noch besser bildlich festhalten können. Schließlich wollen Sie auf Ihrer ambitionierten Fotoreise mehr als die schon tausendmal gesehenen Postkarten-Motive ablichten.
Salzburg – der schönste Ausblick über die Stadt will erst gefunden werden.
Auf Motivsuche…
Gerade wenn man eine Stadt zum ersten Mal besucht, stehen deren Wahrzeichen natürlich zuerst im Fokus, doch sollten Sie auch andere Motive erspähen.
Dies können ebenso markante Details, als auch Fotos sein, die die typischen Farben einer Stadt einfangen oder die das charakteristische Lebensgefühl, den Flair einer Stadtlandschaft widerspiegeln.
Abb. links: Der Kölner Dom im Hintergrund der Altstadtsilhouette.
Abb. rechts: Impression aus Lissabon.
Sie sollten sich aber natürlich nicht auf die Bilderbuchansichten einer Stadt begrenzen, auch kritische Aufnahmen urbaner Tristesse, architektonischer Brüche oder enes Verfalls ergeben spannende und aussagekräftige Motive.
Der inzwischen abegerissene Berliner Palast der Republik mit dem Fernsehturm im Hintergrund.
Vorbereitungen
Informieren Sie sich schon vor der Reise über interessante Motive. Nicht nur die üblchen Reiseführer, auch antiquarische Bildbände sind eine Fundgrube für Bildinspirationen.
Planen Sie Ihre Fototouren, damit Sie nicht rastlos von Sightseeing zu Sightseeing eilen. Informieren Sie sich z.B. über die Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten und besondere Veranstaltungshighlights, die Sie nicht verpassen sollten.
Vor Ort
Nehmen Sie sich die Zeit, zuerst Eindrücke zu sammeln. Verlässt man die ausgetretenen Sightseeing-Pfade, entdeckt man häufig interessantere, ursprünglichere Motive.

Abb. links: Venedig abseits der Touristenpfade.
Abb. rechts: Blick vom Hamburger Hafen.
Die Lichter der Stadt
Besonders nachts kommen die effektvoll beleuchteten Monumente besonders zur Geltung und heben sich vom Umfeld ab. Fotografiert man früh morgens oder spät am Abend sind die touristischen Sehenswürdigkeiten in der Regel nicht so überlaufen.
Auch die Wahrzeichen einer Stadt kommen besser zur Geltung, wenn Sie nicht bloß formatfüllend abgelichtet, sondern mit Details eingerahmt werden.
Abb. oben: Würzburg alte Mainbrücke – sowohl die Statue als auch die Festungsburg wirken nachts imposanter.
Abb. links: Berlin – Potsdamer Platz.
Geschichte im Bild
Besonders interessant sind Motive, in denen die Geschichte einer Stadt deutlich wird, Alt und Neu sich gegenübersteht.
Abb. links: Ein Stück Berliner Mauer am Potsdamer Platz.
Abb. oben: Der Gendarmenmarkt gespiegelt.
Travel light – welches Equipment brauche ich wirklich?
Sicher will man im Urlaub nicht eine allzu schwere Fototasche herumschleppen, doch es wäre ärgerlich, wenn man erst vor Ort feststellt, dass man etwas vergessen hat.
Denken Sie vor allem daran, genügend Speicher, bzw. Filmmaterial (verschiedene Empfindlichkeiten) mitzunehmen; Digital-Fotografen sollten auch den Stromverbrauch einkalkulieren und Reserveakkus parat haben.
Nicht fehlen sollte ein kleines Stativ und eine praxistaugliche Fototasche, in der Sie das Equipment Platz sparend und griffbereit verstauen können.

Abb. links: Die Charlottenstraße bei starkem Gegenlicht.
Abb. mitte: Der Fernsehturm am Alexanderplatz bei Nacht.
Abb. rechts: Das Brandenburger Tor.
Eine mögliche Checkliste
Sehr sinnvoll ist es, sich vor der Reise eine Checkliste zu erstellen; selbst Kleinteile wie das Videokabel können im Urlaub nützlich sein, wenn man die Fotos im Hotel am TV durchsehen will.
Die Sigma SD14 geht „auf Reisen“.










