
Desert Challenge
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Desert Challenge - Die Helden der Wüste sind zurück!
Auf den Spuren Disneys „Prince of Persia“ durften zehn Gewinner nach Marrakesch reisen.
Enge Gassen mit dem rasanten Tempo der Mofas und Muli-Karren, die sich an den Einheimischen und irritierten Touristen vorbei drängen. Der Ruf des Muezzins morgens um fünf. Verschleierte Frauen und Händler, die sich Passanten mit ihren bunten Waren aufdrängen. Die ungewöhnliche Geruchsmischung aus Abgasen, Gewürzen und frisch gegerbtem Leder. Diese und andere Eindrücke werden bei den zehn Gewinnern, die bei der Desert Challenge eine Reise nach Marokko gewonnen hatten, sicher noch lange nachwirken.
Vier Tage lang durften die Teilnehmer den Orient mit all seinen Facetten erleben und dabei abenteuerliche Erlebnisse sammeln.
Fünf Teams traten an, um heldenhaft im Namen eines Markensponsors Herausforderungen zu meistern und unser SIGMA Team erkämpfte sich den dritten Platz.
Spielerisch begann der erste Tag für die Teams inmitten des größten Marktes von Marrakesch. Riesig, laut und bunt präsentiert sich der Djemaa el Fna. Er ist der Pulsschlag der Stadt. Mitten im Getümmel der vielen Stände sollte eine Verfolgungs-Szene aus Disneys „Prinz of Persia – der Sand der Zeit“ nachgespielt werden. Die Herausforderung lag weniger darin, den bösen Blick des Hassansins zu imitieren, der Prinz Dastan den Dolch der Zeit entreißt, sondern in dem Mut, sich im Markttreiben den neugierigen Blicken der Einheimischen zu stellen. Die Darsteller genossen die volle Aufmerksamkeit als sie einander in Kostümen durch Obst- und Gemüsestände jagten.
Mit den von Holiday Cars gestellten Allrad-Jeeps ging es am Nachmittag raus aus dem Trubel der Altstadt Marrakeschs. Die erste Autofahrt in Richtung Palmerie war für alle die größte Herausforderung. Verkehrsregeln gelten in der Innenstadt wenig und Zweiräder und Autos fahren wild durcheinander. Weitere Hindernisse sind zahlreiche Fußgänger, Mulis und Hunde, die unbekümmert die Straßen überqueren.
Die Sonne stand warm hoch am Himmel als alle Teams in Palmerie eintrafen. Die Palmenanlage nahe der Stadt dient als Kamelreitplatz. In authentischem Outfit war hier die Aufgabe, ein Kamel zu besteigen und zum Laufen zu bringen. Eine eher schwierige Angelegenheit ohne Kamelführer, wie sich herausstellte.
Am Tag zwei der Abenteuerreise sind alle Teams dankbar für die von Mio gesponsorten Navigationsgeräte, die sicher durch das Atlas-Gebirge führen. Rund 200 Kilometer ist unser Ziel entfernt. Zwei „Challenges“ warten auf die Teilnehmer im berühmten Drehort Ait Benhaddou. Das Dorf, das zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert erbaut wurde, besteht aus Stampflehm-Häusern, die heute aufwändig erhalten werden müssen. Es steht seit 1987 unter dem Schutz der Unesco. Eindrucksvoll und erhaben auf 1300 Metern Höhe am linken Ufer des Asif Mellah Flusses, diente es als Filmkulisse für „Prince of Persia“.
Nach einer Such-Challenge in den kleinen Gassen des Dorfes ging es weiter zu den Atlas-Studios in Quarzazate. Schon der Eingang der Filmstudios inmitten der kargen Wüstenlandschaft beeindruckt. Zwei circa 7 Meter hohe Sphinx-Statuen auf jeder Seite lassen vermuten, was sich im Inneren des Geländes an grandiosen Kulissenbauten verbirgt. In den Atlas-Studios wurden nicht nur die Anfangsszenen aus „Prince of Persia“ gedreht, sondern auch viele andere bedeutende Monumentalfilme. Dazu gehört auch „Der Gladiator“ von Ridley Scott. Der erste amerikanische Film entstand hier allerdings schon 1984. Vom Filmset „Das Juwel vom Nil“ mit Michael Douglas und Kathleen Turner zeugt noch eine alte Propellermaschine, die allerdings nie geflogen ist. Eindrucksvoll steht auch der riesige tibetische Mönchstempel da, den Martin Scorsesee für den Film „Kundun“ mit 350 tibetischen Statisten belebte. Zu sehen ist die gleiche Kulisse auch in Kürze in dem Film „Way back“ mit Colin Farrell.
Die steilen Serpentinen des Atlas-Gebirges mussten am Abend dann im Dunkeln befahren werden, was den Teams so einiges an Fahrkünsten abverlangte. Sicher im Hotel Ifouki angekommen, dem noblen Riad in Marrakesch, gab es zur Belohnung ein schmackhaftes Abendessen und viel Erholungsschlaf.
Der letzte Tag hielt für die Wüstenhelden Herausforderungen der ganz anderen Art bereit. Auf dem bunten Lebensmittelmarkt in der Altstadt mussten die Teams mit einer arabischen Einkaufsliste Zutaten für eine typische, marokkanische „Tajine“ kaufen. Auf der sonnigen Dachterrasse des Hotels wurden die Zutaten zubereitet und anschließend in Tontöpfen auf Holzkohle gekocht. Die Jury, dabei natürlich auch der Hotelkoch, war begeistert von den Ergebnissen der Laienköche.
Mit einem weiteren Besuch auf dem Souk, dem Djemaa el Fna, sollte der letzte Tag noch einmal spannend ausklingen. Neben zahlreichen Gauklern und Straßenhändlern ist der Markt auch für seine Schlangebeschwörer bekannt. Die Teilnehmer durften erneut ihren Mut unter Beweis stellen als sie eine Schlange um den Hals gelegt bekamen. So manch einer der Abenteurer musste sich dabei ein gequältes Lächeln abringen. Am Abend tagte die Jury erneut und kürte die besten Teams. Die Entscheidung war nicht leicht, denn alle Teilnehmer hatten sich mit Spaß und Kreativität als wahre Helden bewiesen. Auf dem Siegertreppchen belegt das Team SIGMA den dritten Platz. Das silberne Treppchen konnte Team Salamander für sich beanspruchen. Auch wenn der Fahrstil nicht in die Bewertung einging, das einzige Damenteam fuhr wirklich einen flotten Stiefel. Und ganz oben auf dem Siegertreppchen der Desert Challenge steht das Abenteuerteam von Holiday-Autos! Souverän erspielte sich "Team Leipzig" Punkt um Punkt und ergatterte sich so den ersten Platz!
Der Abschied wurde allen noch angenehm versüßt mit den Darbietungen einer schönen Bauchtänzerin während eines köstlichen Menüs. Bereits in den frühen Morgenstunden hieß es dann mit Royal Air Maroc die Heimreise anzutreten, so dass der ein oder andere sein Bett erst gar nicht aufsuchte. Die ein oder anderen müden Helden verschliefen den Flug dann auch fast gänzlich. Allerdings waren die Erinnerungen und Eindrücke aus dem Land aus 1001 Nacht hellwach.
Mit auf der Reise in den Orient war der „Desert Challenge Blogger“, der in seinem Blog auf www.princeofpersia-challenge.de von den Abenteuern der Desert Challenge berichtet.


























