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Der Bergsteigende Fotograf - Olli Schneider


Porträt

Die Lebensgeschichte von Olli Schneider begann vor über 30 Jahren im schönen Mainz. Wenige Jahre später, nämlich schon mit drei Jahren, schnupperte er erstmals Höhenluft: Er lernte Ski fahren. Damit nahm die Leidenschaft, die ihn seither wie eine unheilbare Krankheit mit positiven Erscheinungsformen begleitet, ihren Anfang.

Mit 14 Jahren (!) bestieg er seinen ersten 4000’er, das Allalinhorn in den Walliser Alpen. Es wurde der Start einer „bescheidenen“ Bergsteigerkarriere, deren einzigartigen Momente von Anfang an fotografisch festgehalten wurden. Die ersten Fotos entstanden mit einer einfachen Pocketkamera und sorgten für eine weitere Leidenschaft – die Fotografie. 

Der Entschluss zum Kauf einer Spiegelreflexkamera war schnell getroffen, doch dessen Verwirklichung musste auf sich warten lassen. Monatelanges Austragen von Zeitungen und eine allgemeine „Spassenthaltsamkeit“ waren eine anstrengende Durststrecke auf dem Weg zum stolzen Besitzer einer Canon EOS 1000. Sie war mehr als nur eine Kamera: Sie wurde zum Spiegel seiner Seele. Endlich ließen sich seine starken Empfindungen bei diesen imposanten Erlebnissen so wiedergeben, wie sie stattgefunden hatten. 

Bezeichnete er sich vor wenigen Jahren noch als ein „fotografierender Bergsteiger“, so sieht er sich heute eher als „bergsteigender Fotograf“. Das Ziel ist nicht mehr nur der Gipfel allein, sondern vielmehr auch wundervolle Bilder der Berglandschaften. Dies ist für Olli Schneider die logische Konsequenz aus seinem Bestreben heraus, etwas für den Erhalt der Bergwelt zu tun. Seine Hoffnung ist es, mit seinen Bildern die Menschen zu erreichen und ihnen etwas zu geben, was sie in ihrem Innersten berührt. 

Der beste Weg dies zu erreichen ist es, die eigenen Empfindungen in Bilder umzusetzen. Um der Phantasie des Betrachters so viel Raum wie möglich zu lassen, zeigt er gern nur Ausschnitte. Aber auch Bilder mit einem großen Anteil Himmel findet Olli Schneider sehr interessant. Damit lässt sich eindrucksvoll demonstrieren, dass selbst die größten Berge nur ein winziger Teil von Allem sind. In der Unendlichkeit nach Oben lässt sich die wahre Dimension erkennen. 

Sein Schwerpunktthema sind die Alpen. Hier verbringt er jährlich über 100 Tage. Durchstreift einsame Täler und übernachtet auf Gipfeln – immer auf der Suche nach eindrucksvollen Bildern. Die Alpen bieten ein schier unendliches Repertoire an Motiven und eine Vielseitigkeit wie kaum ein zweites Gebirge dieser Erde. Deshalb sieht Olli Schneider hier auch seine nächsten Schwerpunkte, die ihn nach seiner Aussage sicher in eine "neue Dimension" der Alpenfotografie bringen werden. 

Zu seiner Ausrüstung sagt Olli Schneider folgendes:

„Ich fotografiere schon von Anfang an mit SIGMA Objektiven. Bisher hat mich noch absolut keines dieser Objektive je im Stich gelassen. Weder bei großer Kälte noch im Sandsturm in Mustang/Nepal. Meine liebsten Objektive sind momentan das SIGMA EX 17-35 mm F2,8-4,0 / EX 28-70 mm F2,8 und das EX 70-200 mm F2,8. Was die Optik betrifft, habe ich bisher noch nichts Besseres gefunden, auch wesentlich teurere Modelle konnten mich nicht überzeugen.“ 

Olli Schneider arbeitet derzeit mit folgenden Kameras von Nikon:

Nikon F75, Nikon F80 (2), Nikon F100, Nikon D 80 (2) und Nikon Coolpix 5000

Weitere traumhafte Bergaufnahmen finden Sie auf der Internetseite von Olli Schneider:

Homepage von Olli Schneider

Alle Fotos im Überblick


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