Strandshooting mit Kim Mahrenholz

Sigma 35mm F2 DG DN | Contemporary
Sigma 85mm F1.4 DG DN | Art
Sigma fp L
Von Kim Mahrenholz

Mit der Sigma fp wollte ich ein ganz besonderes Portraitshooting umsetzen, das mir schon seit Längerem im Kopf rum schwirrte. Da die Kamera mit höherer Auflösung aufgerüstet wurde und mit noch besserem Autofokus glänzt, war klar, dass es ein bewegendes Thema sein sollte. 

Ich denke, jeder Fotograf hat ganz viele verschiedene Bilder, Themen und Ideen im Kopf, die er in seinem Fotografiestil zum Leben erwecken möchte. Eine meiner Ideen war es, Tanz, Bewegung und Kontraste in der unbändigen Natur der Ostsee zu vereinen und eine außergewöhnliche Bildserie mit Tänzerinnen zu kreieren. Dabei schwebte mir stets der Satz eines Kunden im Kopf, den er mir als Feedback zu unserem Fotoshooting gab: „Es ist, als befinde man sich in einem unsichtbaren Tanz mit Kim“. 

Und genau das ist es, was die besondere Magie der Fotografie für mich widerspiegelt, es entsteht eine harmonische Verbindung zwischen meinem Model und mir eine Art Symbiose, die man für den Moment des Fotoshootings eingeht. Und am Ende hat man gemeinsam etwas schönes, außergewöhnliches, einzigartiges oder vielleicht verrücktes geschaffen.

Zu Beginn der Planung des Fotoshootings gab es nur diese drei Schlagwörter: Tanz, Bewegung und Kontraste. Schnell war für mich klar, es gibt keine bessere und passendere Kulisse als das Meer: Es vereint diese drei Worte in natürlicher Perfektion. Besonders die Ostsee gilt als unberechenbar. Die Tage vor dem Fotoshooting gab es von strahlendem Sonnenschein bis zu heftigen Gewittern eine breite Palette an Wetterumständen. Bei On-Location Shootings spielt das Wetter eine der wichtigsten Rollen, man muss sich im Vorfeld der Tatsache bewusst sein, dass das Shooting ins Wasser fallen könnte. Ich liebe die Herausforderung, aus jeder Situation das Beste herauszuholen und hoffte insgeheim auf Regen, um noch spannendere Fotografien zu kreieren, unterschiedliche Stimmungen einzufangen und das Thema Kontraste zusätzlich mit der unberechenbaren Natur an der See zu unterstreichen.

Um mein Konzept weiter zu verfeinern und zu vertiefen, konzentrierte ich mich auf das Modelscouting und suchte nach unterschiedlichen Model-Typen. Nach einem großen Casting entschied ich mich für zwei blonde Tänzerinnen Hannah und Svenja, die sich sehr ähnelten und eine rassige, dunkelhaarige Spanierin Sabrina, die den Kontrast zu den beiden „Zwillingen“ bilden sollte.

Kontraste kann man auf verschiedene Art und Weisen schaffen. Beim Shooting und der Planung konzentrierte ich mich darauf, möglichst hohe Kontraste zwischen den Models im Aussehen, Styling, Outfit, Uhrzeit, Ort des Shootings sowie der künstlerischen Umsetzung von Tanz zu schaffen.


Die beiden Zwillinge strahlen Ruhe, Gelassenheit und Eleganz aus und erinnern mit ihren synchronen Posen an einen Balletttanz am Strand.


Die rassige Spanierin im Kontrast dazu strahlt mit ihrem schwarzen Kleid und den offenen Haaren die Wildheit, das Raue und Unbändige. Ihre tänzerischen Bewegungen sind frei, dynamisch und ungestellt.

Insbesondere wenn man Bilder in Bewegung kreieren möchte, ist Technik von Nöten, die auf den Punkt funktioniert und perfekte Ergebnisse erzielt.


Daher nutzte ich für dieses Portraitshooting die Sigma fp L – die Kamera hat einen unglaublich schnellen Autofokus, liegt gut in der Hand, ist sehr flink und erstaunlich leicht.


Bei der Verfolgung meines Motivs konnte mich der Autofokus der fp L absolut überzeugen, er arbeitet schnell und präzise. Die Fotografien sind gestochen scharf bis ins kleinste Detail.


Ausgestattet mit dem 85mm F1.4 DG DN | Art und dem 35mm F2 DG DN | Contemporary hatte ich für jede Situation die richtige Brennweite.

Auch mithilfe der Technik kann man Kontraste und Vielseitigkeit in eine Bildserie einbauen. Für die Close-up-Portraits der Tänzerinnen nutzte ich die 85er Festbrennweite – um mein Motiv vom Hintergrund abzuheben und den Hintergrund in eine interessante Unschärfe laufen zu lassen. Dieses Objektiv hat für mich übrigens Lieblingsobjektiv-Potential – es ist einfach gestochen scharf und gibt mir genügend Abstand zum Model.


Um mehr Raum für Interaktion zu haben und die wunderschöne Kulisse der Ostsee einzufangen und hervorzuheben, nutzte ich das 35er. 


Beide Objektive eignen sich hervorragend, um Bewegungen einzufangen – selbst die kleinsten Wassertropfen und Sandkörner werden scharf und klar abgebildet – natürlich vorausgesetzt man arbeitet mit kurzer Verschlusszeit. Die Bildserie lebt von diversen Kontrasten, jede Aufnahme ist auf seine eigene Art und Weise spannend und zeigt, wie unterschiedliche Fotografien man an einem einzigen Tag kreieren kann. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Bilder für mich genau meinen Fotografiestil wieder: frei, ungestellt, lebendig – einfach tänzerisch den Moment einfangen. 

Dank des Filmteams von SIGMA, habt ihr die Möglichkeit hinter die Kulissen des Shootings zu blicken. Für alle Ungeduldigen haben wir aber jetzt schon einen kleinen Kurzfilm fertig gestellt, der Lust auf Mee(h)r macht.

 

ABOUT

Portrait- und Businessfotografin

Mit ihrer neuen Basis an der Ostsee (Greifswald/Stralsund) widmet sich Kim Mahrenholz der Fotografie von Menschen, Marken und Unternehmen. Ihre Wurzeln liegen in der künstlerischen Portraitfotografie – eine Leidenschaft für Licht und echte Emotionen, die man bis heute in ihren Arbeiten spürt.

 

Genau diesen Blick nutzt sie heute gezielt für Unternehmen und das Personal Branding selbstständiger Frauen. Ihr Ansatz: Weg vom steifen Standard, hin zu emotionalen und echten Einblicken in die Persönlichkeit. Dabei fängt sie Gefühle und Geschichten auf eine außergewöhnlich natürliche Art ein.

 

Kim liebt es, hinter die Fassaden zu blicken. Sie liefert nicht nur Ästhetik, sondern kommuniziert Persönlichkeit und echte Werte. Ihre Arbeit beweist, dass professionelle Businessfotografie modern, lebendig und nahbar sein kann.