Wo Hoffnung wächst – eine fotografische Reise durch Äthiopien

Sigma BF
Sigma 35mm F2 DG | Contemporary
Sigma 50mm F2 DG | Contemporary
Von Johannes Hulsch

Wie stellt man sich ein afrikanisches Land während der Regenzeit vor, noch dazu eines mit den höchsten Bergen des Kontinents? Genau diese Frage ging mir durch den Kopf, als mich Thomas, der Gründer von Photocircle, Ende Juli fragte, ob ich ihn auf eine Reise nach Äthiopien begleiten möchte.

 

Da ich für jedes Abenteuer zu haben bin und erst recht, wenn es in ein Land geht, das in Europa nicht zu den typischen Reisezielen Afrikas zählt, sagte ich natürlich sofort zu. Noch wusste ich nicht, wie nachhaltig mich diese Reise beeindrucken würde.

 

Da unser Flieger in Frankfurt erst spät startete, musste ich mich mit etwas weniger Schlaf begnügen. Die Vorfreude und Aufregung waren jedoch groß, als wir schließlich kurz vor sieben Uhr morgens in Addis Abeba landeten.

Im Gepäck hatte ich diesmal die SIGMA BF sowie die beiden Festbrennweiten 35mm F2 DG und 50mm F2 DG; ein kompaktes Setup, das sich für mich ideal zur Dokumentation authentischer, alltäglicher Momente auf Reisen eignet.


Nach einer kurzen Dusche im Hotel zog es mich sofort hinaus, um die Stadt zu erkunden, ohne mich zuvor wirklich mit ihren Besonderheiten beschäftigt zu haben. Eine davon: Addis Abeba liegt auf einer Höhe zwischen 2.200 und 3.000 Metern und besitzt dadurch ein subtropisches Hochlandklima mit angenehm milden Temperaturen.

 

Die frische Morgenluft überraschte mich daher etwas, doch zum Glück hatte ich ausreichend warme Kleidung eingepackt.

 

Ich ließ mich einfach durch die Straßen treiben, und schon nach kurzer Zeit wartete die nächste Überraschung: Neben Bussen und unzähligen Taxis verfügt Addis Abeba über ein elektrifiziertes Straßenbahnsystem, das sogenannte Light Rail Transit System mit einer Gesamtlänge von rund 32 Kilometern. Es wurde 2015 eingeweiht, um den Verkehr zu entlasten, und mitfinanziert durch Kredite aus China.

 

Generell fiel mir auf, wie stark hier bereits auf Elektromobilität gesetzt wird: Etwa jedes fünfte Auto war ein elektrischer Kleinwagen asiatischer Hersteller. Später erfuhr ich, dass in Äthiopien inzwischen nur noch Elektrofahrzeuge als Neuwagen zugelassen werden dürfen, kein Wunder also, dass Strom hier deutlich erschwinglicher ist als Benzin oder Diesel.

Nach diesem kurzen Ausflug in das morgendliche Gewusel begann schließlich das offizielle Programm, gemeinsam mit einer Mitarbeiterin von Green Ethiopia. Diese NGO wird von Photocircle unterstützt: Durch den Verkauf von Prints, etwa in Form von Kalendern, können pro verkauftem Exemplar zwölf Bäume in Äthiopien gepflanzt werden. So entsteht nicht nur neuer Wald, sondern auch eine bessere Versorgungssicherheit für die lokale Bevölkerung während der Trockenzeit.

 

Unser erster Stopp führte uns zum National Museum of Ethiopia, in dem unter anderem ein Abdruck der fossilen Überreste von Lucy zu sehen ist, einem der ältesten bekannten Hominiden mit einem geschätzten Alter von etwa 3,2 Millionen Jahren.

 

Bevor wir uns auf den Weg zum Mount Entoto, dem höchsten Aussichtspunkt über Addis Abeba, machten, gab es eine kleine Stärkung in Form des äthiopischen Nationalgerichts. Auch hier begegnet man einigen kulinarischen Besonderheiten, die für uns Europäer zunächst ungewohnt wirken: Gegessen wird ausschließlich mit der rechten Hand, Besteck sucht man vergeblich. Zuvor werden die Hände sorgfältig gewaschen, ehe in einer großen Schale das Injera serviert wird, ein Sauerteig-Fladenbrot, das gleichzeitig als Teller und Besteck dient. Es begleitet nahezu jede Mahlzeit, selbst das Frühstück.

 

Dazu werden verschiedene Saucen, sogenannte Wots, gereicht, die in der vegetarischen Variante meist aus Linsen, Bohnen oder Kichererbsen bestehen. Fleisch, meist Rind oder Huhn ist zwar ebenfalls erhältlich, jedoch deutlich teurer und für viele Einheimische kaum erschwinglich.

Nach dieser kurzen Stärkung ging es mit dem Taxi hinauf auf den Berg Entoto. Für uns Deutsche kaum vorstellbar, aber hier kann man ganz bequem auf ein Bergplateau fahren, das mit über 3.200 Metern sogar höher liegt als die Zugspitze.

 

Von dort oben bietet sich ein beeindruckender Panoramablick über Addis Abeba, ein Moment, der noch einmal deutlich macht, welche Ausmaße diese Millionenmetropole tatsächlich hat.

 

Da ich mich diesmal für ein kompaktes Setup entschieden hatte, nutzte ich die hervorragende Abbildungsqualität des 50mm F2 DG, um einige Aufnahmen der Skyline festzuhalten.

 

Doch der angekündigte Regen ließ nicht lange auf sich warten: Schon kurz darauf öffneten sich die Schleusen des Himmels, und wir beschlossen, die Rückfahrt ins Hotel anzutreten, bevor die Straßen zu Flüssen wurden.

Am nächsten Morgen startete unser Flieger bereits früh in Richtung Axum, ganz im Norden des Landes, eine Region, die sich sowohl klimatisch als auch landschaftlich vollkommen von der Hauptstadt unterscheidet. Vom geschäftigen Treiben Addis Abebas ist hier kaum etwas zu spüren. Elektroautos sieht man keine, und die Menschen leben weitgehend von dem, was die Natur ihnen gibt.

 

Trotzdem ist Axum ein bedeutendes kulturelles Zentrum Äthiopiens. Hier befinden sich nicht nur die Ruinen des Palastes der Königin von Saba und die Grabanlagen von Kaleb und Gebre Masqal, sondern, der Legende nach, auch die Heilige Bundeslade mit den Zehn Geboten, aufbewahrt in der Maria-von-Zion-Kirche.

Beim Besuch dieser historischen Stätten fiel mir sofort auf, wie wenige Tourist:innen hier unterwegs sind. Schon unser Flug war fast ausschließlich mit Einheimischen besetzt – viele von ihnen offenbar auf dem Weg zurück in die Heimat, um das Neujahrsfest mit ihren Familien zu feiern oder geschäftliche Termine in der Hauptstadt hinter sich zu lassen.

 

Einen besonders authentischen Einblick in das Alltagsleben erhielt ich auf dem Wochenmarkt von Axum, wo sich ein geschäftiges Treiben zwischen Marktständen, Tieren und Händlern abspielte. Dank der kompakten Größe meines 35mm F2 DG konnte ich hier unauffällig arbeiten und ungestellte, natürliche Momente einfangen.  Bilder, die den Rhythmus und die Lebendigkeit dieses Ortes auf ehrliche Weise widerspiegeln.

Trotz dessen wurden auch wir schnell selbst zur Attraktion: Kaum stiegen wir aus dem Auto, waren wir von einer Gruppe neugieriger Kinder umringt, die uns selbst gebastelte Andenken und kleine Handarbeiten anbieten wollten.

Da unser Rückflug in die Hauptstadt bereits für den übernächsten Tag geplant war, und zwar vom rund neun Autostunden entfernten Mekele aus, hieß es für uns, früh aufzubrechen. Als Zwischenstopp hatten wir uns Adigrat gesetzt, etwa vier Stunden Fahrtzeit entfernt.

 

Doch wie so oft kam alles etwas anders: Immer wieder entdeckte ich unterwegs Motive, die ich einfach festhalten musste. Für diese spontanen Situationen, in denen es schnell gehen muss und ich eine dokumentarische Bildsprache bevorzuge, entschied ich mich diesmal für die Flexibilität eines etwas weiteren Bildausschnitts mit dem 35mm F2 DG.

Das eigentliche Highlight des Tages, sowohl kulturell als auch landschaftlich, erreichten wir erst gegen Mittag: Debre Damo. Dieser Ort zählt zu den heiligsten Stätten Äthiopiens. Auf dem schon von weitem sichtbaren Tafelberg befindet sich eine Klosteranlage, die bereits im 6. Jahrhundert gegründet wurde.

Debre Damo ist in gleich zweierlei Hinsicht außergewöhnlich: Zum einen ist das Kloster nur über ein geflochtenes Lederseil erreichbar. Man klettert entlang einer rund 15 Meter hohen Felswand, und zum anderen ist der Zutritt ausschließlich Männern gestattet.

 

Oben auf dem Plateau leben etwa 200 Mönche, die sich völlig autark versorgen und ihre Tage dem Studium der Heiligen Schrift sowie dem Gebet widmen. Ein wirklich besonderer, spiritueller Ort und nichts für schwache Nerven oder Höhenangst.

 

Auch hier engagiert sich Green Ethiopia: An den Berghängen wurden zahlreiche neue Bäume gepflanzt, die helfen, Wasser zu speichern, Nutzpflanzen ganzjährig zu bewirtschaften und den Fluss im Tal auch während der Trockenzeit mit ausreichend Wasser zu versorgen. So bleibt das Land fruchtbar und die Dorfgemeinschaften besser abgesichert.

Nach dem Besuch dieses magischen Ortes führte uns eine Schotterstraße durch entlegene Täler weiter zum sogenannten „Tor zum Norden“ Adigrat. Die Stadt liegt auf 2.457 Metern Höhe und gilt als Universitätsstadt und Verwaltungszentrumals eine der wichtigsten Orte Nordäthiopiens.

 

Völlig erschöpft von den vielen Eindrücken des Tages fiel ich nach dem Abendessen sofort ins Bett, denn auch am nächsten Morgen hieß es wieder: früh raus.

 

Am nächsten Tag wartete vielleicht das Highlight der gesamten Reise auf mich, jener Moment, auf den ich mich aus fotografischer Sicht am meisten gefreut hatte: das Gheralta-Massiv. Diese markante Gebirgsformation aus Sandsteinfelsen und Tafelbergen liegt nahe der Stadt Hawzen in der Tigray-Region, etwa anderthalb Stunden von Adigrat entfernt.

 

Für Wanderer und Abenteurer ist diese Gegend ein wahres Paradies, zu gerne wäre ich hier länger geblieben als nur einen halben Tag.

Eine weitere Besonderheit des Gebirges sind die in luftiger Höhe in den Felsen gehauenen monolithischen Kirchen, die oft nur über steile und gefährliche Aufstiege erreichbar sind. Die wohl bekannteste unter ihnen ist die Abune Yemata Guh (auch Abune Yemata Buh genannt). Sie wurde bereits im 6. Jahrhundert errichtet und ist dem gleichnamigen Heiligen gewidmet, einem der „Neun Heiligen“, die das Christentum nach Äthiopien brachten. Der Zugang ist nur mit einem lokalen Guide erlaubt, der die Kletterroute erklärt und absichert – und dennoch gilt sie als die unzugänglichste Kirche der Welt.

Da mir diese Kletterpartie jedoch noch nicht genug für einen Tag war, beschloss ich, auch das nahegelegene Kloster Mariam Korkor zu besuchen. Dieses ist zwar mit deutlich weniger Akrobatik verbunden, erfordert aber einen längeren Aufstieg durch eine schmale Felsspalte. Ursprünglich hatte mein Guide dafür etwa anderthalb Stunden veranschlagt, zu seinem Erstaunen erreichte ich das Ziel jedoch bereits nach knapp dreißig Minuten.

 

Gerade bei solchen Wanderungen zeigte sich erneut der Vorteil meines kompakten Setups: Mit dem 50mm F2 DG konnte ich flexibel und leicht arbeiten, ohne auf Bildqualität verzichten zu müssen.

 

Von oben bot sich ein atemberaubender Panoramablick über die Tigray-Landschaft – doch in der Ferne zogen bereits dunkle Wolken auf. Ein Gewitter kam schnell näher, und wir suchten Schutz in den Felswänden des alten Klosters. Nach einem kurzen, heftigen Schauer klarte der Himmel wieder auf, und wir begannen den Abstieg. Ich war in Eile, da ich glaubte, meinen Flug um 19 Uhr in Mekele erreichen zu müssen. Damals wusste ich noch nicht, dass dieser aufgrund eines Klimagipfels in Addis Abeba auf 23 Uhr verschoben werden würde, Zeit, die ich nur allzu gerne noch in dieser eindrucksvollen Kulisse verbracht hätte.

 

Kurz nach Mitternacht erreichten wir schließlich Addis Abeba, todmüde, aber erfüllt von den Eindrücken der vergangenen Tage.

Am nächsten Morgen ließ ich es mir dennoch nicht nehmen, noch einmal durch die Straßen zu joggen, um mir weitere Eindrücke der Stadt zu sammeln, diesmal jedoch ohne die Aufmerksamkeit, die eine große Kamera in der Hand unweigerlich auf sich zieht.

 

Kurz nach Mittag startete unser Flieger in den Süden, eine Region, vor der ich noch einmal mehr Respekt hatte, da dort während der Regenzeit die Gefahr von Malaria deutlich höher ist als im Norden. Für mich bedeutete das: lange Hose, langer Pullover, egal bei welchen Temperaturen.

 

Nach gut einer Stunde landeten wir in Hawassa. Schon beim Aussteigen fiel mir auf, wie sehr sich Landschaft und Menschen hier vom Norden unterscheiden. Später erfuhr ich, dass in Äthiopien über 80 Landessprachen gesprochen werden, eine Vielfalt, die selbst für die Einheimischen die Verständigung manchmal zur Herausforderung macht. Die Stadt Hawassa liegt an einem großen, gleichnamigen See, der intensiv für die Landwirtschaft genutzt wird. Diese fruchtbare Umgebung hat dazu geführt, dass sich hier innerhalb weniger Jahre viele Menschen angesiedelt haben. Heute zählt Hawassa über eine halbe Million Einwohner und verfügt sogar über eine eigene Universität.

 

Unser eigentliches Ziel lag jedoch noch rund drei Stunden südlich: Dilla, wo wir weitere Aufforstungsprojekte besuchen wollten. Nach einer kurzen Kaffeepause machten wir uns zügig auf den Weg. Später erfuhr ich, dass die sogenannte Sidama-Region zu den bedeutendsten Kaffeeanbaugebieten Äthiopiens gehört. Die Menschen hier sind stolz auf ihre jahrhundertealte Kaffee-Tradition, die sie mit Leidenschaft pflegen und weit über die Landesgrenzen hinaus exportieren.

Da wir Dilla erst am Abend erreichten, verschoben wir den Besuch der Aufforstungsgebiete auf den nächsten Tag. Vom Hoteldach aus erlebten wir dafür einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Stadt, begleitet vom geschäftigen Treiben der Straßen unter uns.

 

Im Gepäck hatte ich wieder das 50mm F2 DG, um die Dächer der Stadt näher heranzuholen und flüchtige Momente der vorbeifahrenden Tuk-Tuks einzufangen.

Am nächsten Morgen fuhren wir ein Stück die Asphaltstraße zurück, bis wir schließlich rechts abbogen und uns plötzlich mitten im Grünen wiederfanden. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir ein Dorf namens Shebedino.

Kaum hatten wir das Auto verlassen, waren wir von Dutzenden Kindern umringt, die uns begeistert begrüßten und uns mit ihrer fröhlichen Neugier kaum von der Seite wichen.

 

Die Bäume, die hier gepflanzt werden, dienen, anders als im Norden, weniger der Wasserspeicherung, sondern dem Schutz des Bodens vor Erosion, insbesondere während der heftigen Regenfälle in der Regenzeit. Besonders beeindruckend fand ich, dass der Großteil der Projekte von Frauen geführt wird, die dadurch Zugang zu fair bezahlten Arbeitsplätzen erhalten und unabhängiger leben können.

 

Durch die Aufforstung bleibt der Boden fruchtbar, und damit wird auch die ganzjährige Nahrungsversorgung gesichert.

 

Was für uns selbstverständlich erscheint, ist hier nur dank Spenden und gezielter Unterstützung möglich. Dennoch wurden wir mit einer Herzlichkeit empfangen, die ich in westlichen Ländern nur selten erlebt habe. Wo immer wir hinkamen, lud man uns auf einen Kaffee oder eine warme Mahlzeit ein, besonders dann, wenn uns ein Regenschauer überraschte und wir bis auf die Knochen durchnässt waren.

Den letzten vollen Tag, bevor es wieder heimwärts Richtung Frankfurt ging, verbrachten wir noch einmal im Trubel der Hauptstadt. Am Vormittag beobachtete ich die Jogger im Friendship Park und bewunderte die moderne Architektur des neu erbauten Ethiopian Science Museum. Am Nachmittag schlenderten wir über den Shola Market und kauften ein paar letzte Souvenirs für zuhause. Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen Besuch beim lokalen Friseur. Ein kleiner Vertrauensbeweis, der sich lohnte. Für umgerechnet gerade einmal 1,50 Euro bekam ich einen Haarschnitt, der sich durchaus sehen lassen konnte.

 

Auf der Suche nach einem Abenteuer in Afrika hat mich Äthiopien in keiner Weise enttäuscht. Eine Reise quer durch das Land hat mir gezeigt, wie viel wir selbst mit kleinen Spendenbeträgen bewirken können.

 

Keinen Hunger leiden zu müssen, ist für uns in Deutschland so selbstverständlich geworden, dass wir oft vergessen, wie existenziell dieses Thema in anderen Teilen der Welt noch immer ist.

 

Und doch: Die Menschen, denen ich begegnete, empfingen mich mit einer Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Offenheit, die mich tief berührt hat. Viele erzählten ihre Geschichten, oft geprägt von Rückschlägen, aber auch von Hoffnung und unglaublicher Stärke.

Wenn ich eines aus dieser Reise mitnehme, dann die Erkenntnis, dass gemeinsames Handeln immer mehr bewirken kann als Einzelkämpfertum. Wo Menschen zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, entsteht echte Veränderung.

 

Auch fotografisch war diese Reise für mich etwas Besonderes.

 

Mit der SIGMA BF und den beiden Festbrennweiten 35mm F2 DG und 50mm F2 DG hatte ich ein Setup dabei, das sich als perfekter Begleiter erwiesen hat, kompakt, robust und dennoch kompromisslos in der Abbildungsqualität. Gerade bei spontanen Momenten, auf Märkten oder in abgelegenen Dörfern war die unauffällige Größe ein unschätzbarer Vorteil. Beide Objektive lieferten eine beeindruckende Schärfe und Farbwiedergabe, selbst unter schwierigen Lichtbedingungen und halfen mir dabei, das Land so einzufangen, wie ich es erlebt habe: echt, nah und voller Leben.

 

ABOUT

Landschafts- und Reisefotograf

Aufgewachsen in einer ländlichen Gegend entdeckte Johannes Hulsch bereits früh die Schönheit der Natur für sich. Mit der alten Kamera seines Vaters begann er seine ersten Schritte im Bereich der Landschaftsfotografie. Dabei beschränkte er sicher vorerst auf das Gebiet des Erzgebirges. Mit zunehmendem Erfolg seiner Bildern in den sozialen Medien begannen sich auch die Reisen auf Deutschland und Europa auszuweiten. Mittlerweile ist er selbständig als Landschaft- und Reisefotograf in Freiburg ansässig und nimmt seine Follower mit auf seine Abenteuer rund um den Globus. Jedoch gilt für ihn nach wie vor das Motto: „Für ein gutes Foto muss man seinen Blick nicht in die Ferne schweifen lassen, die schönsten Dinge findet man meistens direkt vor der Haustür, da man sich dort auskennt wie kein zweiter.“