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Makrofotografie


Die Makrofotografie verlangt Demut: Nicht nur, dass sich ein Fotograf häufig auf den Knien oder dem Bauch wiederfindet. Sorgsam achtet er auf die Bewegungen eines Insekts, würdigt die Äderung einer Blüte oder wartet geduldig, bis sich eine Schnecke im Gegenlicht aufrichtet.  

Bezüglich Ausrüstung muss man sich allerdings nicht zurückhalten. Denn die winzigen Details offenbaren ihre ganze Schönheit nur, wenn die Technik stimmt. Die Objektive von SIGMA bieten hierfür im Wortsinn ausgezeichnete Qualität: Das MAKRO 105mm F2,8 EX DG OS HSM etwa gilt als eines der zuverlässigsten Modelle seiner Art mit ausgezeichneter Abbildungsqualität.

Darauf sollten Sie bei der Objektivauswahl achten


  • Wer bevorzugt die Flora fotografiert, kann Objektive mit kurzer Naheinstellgrenze wählen.
  • Wer auch die Fauna ablichtet, sollte auf eine großzügig bemessene Naheinstellgrenze achten.
  • Für die reine Produktfotografie ist der Abbildungsmaßstab entscheidend
  • Ein Stativ ist Ihnen zu unhandlich? Dann sollte das Objektiv unbedingt über SIGMAs OS (Optischer Stabilisator) verfügen.

Was Sie sonst noch über die Makrofotografie wissen sollten


In Mini-Dschungeln jagen

Für die meisten Makrofotografen beginnt der Tag früh, um die Kühle des Morgens auszunutzen. Denn dann sitzen die Insekten noch erstarrt auf den Grashalmen, und man kann sich ihnen gut nähern. Im Fall eines Allround-Objektivs wie dem SIGMA 17-70mm F2.8-4 DC MACRO OS HSM ist dies beispielsweise die Naheinstellgrenze von 22 Zentimetern. Dagegen erfordert die Aufnahme einer nervösen Spitzmaus größeren Abstand und einen Spezialisten wie etwa das MAKRO 180mm F2,8 EX DG OS HSM.

Wer dagegen im eigenen Studio kleine Objekte wie Münzen fotografiert, muss sich keine Sorgen um den Individualabstand machen. Hier ist nur eine kompromisslose Detailtreue gefragt. So kann man unbesorgt zum MAKRO 150mm F2,8 EX DG OS HSM mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 greifen.

 

 

Hilfreiche Tipps in der Makro-Welt sind:


  • Gewöhnlich stellt man zuerst mithilfe des Suchers scharf, dann bewegt man die Kamera minutiös auf dem Makroschlitten vor oder zurück. Hierbei ist die Stativschelle hilfreich, die bei einigen Makro-Objektiven von SIGMA zum Lieferumfang gehört.
  • Die Morgenkühle beeinträchtigt nicht nur Insekten, sondern auch den Fotografen, insbesondere wenn er kniet oder liegt. Seine Gesundheit wird ihm daher Knieschützer oder eine Iso-Matte danken.
  • Im Gegenlicht zeigen sich wundervolle Strukturen in Blüten oder Insektenflügeln. In solchen Situationen darf allerdings nicht die Streulichtblende vergessen werden. 
  • Reflektoren lenken Sonnenlicht unter Pilzkappen oder in Blütenkelche. Kleine Modelle passen zusammengefaltet in jede Hosentasche.
  • Ein Ringblitz am Objektiv verhindert, dass der Objektivschatten auf ein Motiv fällt, und sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Hilfreich sind hier Objektive mit "Floating Focusing System". Sie behalten beim Scharfstellen ihre Baulänge bei und lassen so die Beleuchtung gut kontrollieren.